Dr. med. Bettina Schulze
Urologen
in Halle auf jameda
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Prostatakrebs

Das Prostatakarzinom ist die häufigste Tumorart beim Mann. Wird Prostatakrebs frühzeitig erkannt, hat er sehr gute Heilungs- und Überlebenschancen. Bei Prostatakrebs treten Beschwerden erst im fortgeschrittenen Stadium auf, wenn der innere Bereich der Prostata betroffen ist und die Harnröhre eingeengt wird. Symptome können beispielsweise übermäßiger Harndrang, unvollständige Blasenentleerung, schwacher Harnstrahl und Harnverhalt sein. Ein weiteres Symptom sind Knochenschmerzen, die einen möglichen Hinweis auf Knochenmetastasen geben. Deshalb ist die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung bei Ihrem Urologen ab dem 45. Lebensjahr wichtig. Es ist mittlerweile bewiesen, dass eine familiäre Häufung vorkommen kann.

Bei Verdacht auf Prostatakrebs bedarf es einer gründlichen ärztlichen Untersuchung, in deren Verlauf Gewebeproben, Ultraschalluntersuchung, Röntgenbilddarstellung etc. erfolgen können. Das Prostata-spezifische Antigen (PSA) eignet sich als Tumormarker. Denn Karzinomzellen bilden erheblich mehr PSA als normale Prostatazellen. Je höher der PSA-Wert im Blut ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich dahinter ein Prostatakarzinom verbirgt. Ein erhöhter PSA-Wert bedeutet aber nicht zwangsläufig Prostatakrebs.

Als Therapie kommen, je nach Stadium der Erkrankung und individuellen Faktoren, zum Beispiel Operation, Strahlentherapie oder Hormontherapie zur Anwendung.

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